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Es werden Posts vom Dezember, 2014 angezeigt.

Prosit Neujahr......

wünscht euch herzlichst eure susibella.

A Jahr is bald um

A Jahr is bald um

Im Jänner is` finster,  im Februar kalt, im März kann ma hoffen:  April ham ma bald! Im Mai denkt ma fröstelnd:  wann Juni scho wär! Im Juli träumt ma vom  August drunt am Meer. Im September is` warm.  Doch ma fragt sich: wia lang? Im Oktober is a`m vuan  November scho bang. So jagt ma sie selber,  ma hofft und ma strebt, und fragt im Dezember:  wann hab i denn g`lebt?
Wer „Nütze den Tag!“ gsagt hat,  war gar net dumm. Ma solltert dran denken.  A Jahr is bald um.
Trude Marzik
Meine Lieben ich wünsche euch einen
                  guten Rutsch in das Jahr 2016.

Friedenslicht

Wenn die Nacht
in den einsam langen Stunden,
Dich sanft umhüllt mit ihrem schwarzen Kleid,
kannst Du spüren diese lichten Wesen,
scheu und unsichtbar zugleich,
stets zugegen, Dir zu dienen,
singen Dir das Lied der Liebe
und der Dunkelheiten,
die die Ahnen längst durchschritten haben,
dass Du Kraft und Mut kannst schöpfen,
nehmen kannst Schmerz, Leid und Tod,
weil der König selbst hinabgestiegen in Dein Fleisch,
wo verwandelt hat er alles Dunkle
und ein Licht entzündet Dir in Deinem Herzen,
dass Du Frieden hast
und den Weg voll Freud kannst gehen hier auf Erden,
weil selbst alle Dunkelheiten dieser Welt
das Licht der Liebe nicht verlöschen können.


(Annedore Großkinsky, Autorin beim Verlag Am Eschbach)



                                       Liebe Susibellagrüße

Der Stern.....

Wilhelm Busch

Der Stern

Hätt' einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wäre wohl nie
dem Sternlein nachgereist, wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
des Wundersternes von dazumal.


Advent.....

Weihnachtsgedicht: Weltgetriebe, Weltgetöse,
halte einmal dich zurück von dem Treiben und erlöse  uns zu stillem Weihnachtsglück!
Flockenmilde, Glitzerblüten  schmücken schon das karge Land.  Um den Erdenschoß zu hüten,  weht ein Staub aus ferner Hand



Sterngebilde, Lichtkristalle  leuchtend über starre Seen,  über Straßen, die wir alle in verhang’ne Zukunft gehn.
Märchenbilder, Traumgeschichten  steigen aus dem tiefen Grund, um von Kindheit zu berichten,  drängen sie in unsren Mund.
Weihnachtszeit-Erinnerungen,  welche Rührung zeitigt ihr?  Lieder, die wir einst gesungen,  zaubern leises Heimweh hier.
Lichtgeheimnis, Weißgefunkel in den eng begrenzten Raum.  Wisst ihr nicht, es ist längst  dunkel auf der Welt: Sie achtet kaum
auf das Wachsen langer Schatten,  scheint ihr Herz doch kalt wie Stein,  und die Schätze, die wir hatten,  gehn in düstre Truhen ein.
Stimmen wollen uns beschwören:  Wahr ist nur, was man beweist!“  Wer mag Gottes Wort noch hören,  wissen, was Erlösung heißt?
Weihnachts-Botsc…

Am Weihnachtsbaum.........

Am Weihnachtsbaum
1.
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
wie glänzt er festlich, lieb und mild,
als spricht er "Wollt in mir erkennen,
getreuer Hoffnung stilles Bild."

2.
Zwei Engel sind herein getreten,
Kein Auge hat sie kommen sehn.
Sie geh’n zum Weihnachtstisch und beten,
und wenden wieder sich und gehen.

3.
Gesegnet seid ihr alten Leute,
gesegnet sei die kleine Schar!
Wir bringen Gottes Segen heute,
dem braunen wie dem weißen Haar.

4.
Zu guten Menschen, die sich lieben,
schickt uns der Herr als Boten aus,
und seid ihr treu und fromm geblieben,
wir treten wieder in das Haus.

5.
Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen;
unsichtbar jedes Menschen Blick
sind sie gegangen wie gekommen,
doch Gottes Segen blieb zurück.

Volksweise


 Ganz liebe susibellagrüße für euch.

Die goldene Schachtel.....

Die goldene Schachtel ~ Eine anrührende Geschichte zum Thema “Geschenke”.


Es war Weihnachten und die kleine Tochter überreichte dem Vater eine golden verpackte Schachtel.
Sie hatte dafür das gesamte, wertvolle Geschenkpapier aufgebraucht und weil das Geld knapp war, war der Vater darüber verärgert. Als er dann das Geschenk öffnete und sah, dass die Schachtel leer war, schimpfte er los:
“Weißt du denn nicht, junge Dame, dass wenn man jemandem ein Geschenk gibt, auch etwas in der Verpackung sein soll?” fragte er.
Die Augen seiner Tochter füllten sich mit Tränen und sie sagte: “Aber Papa, die Schachtel ist nicht leer. Ich habe so viele Küsschen hineingetan, bis sie ganz voll war.”
Beschämt nahm der Vater seine Tochter in den Arm und bat sie um Verzeihung.




Melitta Markmann







Christkindl Ahnung im Advent

Christkindl Ahnung im Advent
von Ludwig Thoma

Erleben eigentlich Stadtkinder Weihnachtsfreuden? Erlebt man sie heute noch? Ich will es allen wünschen, aber ich kann es nicht glauben, dass das Fest in der Stadt mit ihren Straßen und engen Gassen das sein kann, was es uns Kindern im Walde gewesen ist.
Der erste Schnee erregte schon liebliche Ahnungen, die bald verstärkt wurden, wenn es im Haus nach Pfeffernüssen, Makronen und Kaffeekuchen zu riechen begann, wenn am langen Tische der Herr Oberförster und seine Jäger mit den Marzipanmodeln ganz zahme, häusliche Dinge verrichteten, wenn an den langen Abenden sich das wohlige Gefühl der Zusammengehörigkeit auf dieser Insel, die Tag und Tag stiller wurde, verbreitete.
In der Stadt kam das Christkind nur einmal, aber in der Riß wurde es schon Wochen vorher im Walde gesehen, bald kam der, bald jener Jagdgehilfe mit der Meldung herein, dass er es auf der Jachenauer Seite oder hinter Ochsensitzer habe fliegen sehen. In klaren Nächten musste m…