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Es werden Posts vom April, 2011 angezeigt.

Teil 2

Als Leopold 1790 Kaiser wurde, ließ er Livia samt Sohn nach Wien kommen.
Er richtete ihr am Kohlmarkt eine Wohnung ein, und besuchte sie dort regelmäßig.
Doch bald fand Leopold in der Gräfin Wolkenstein eine neue Geliebte, was die Kaiserin zum Anlass nahm, der verlassenen Mätress ihres Mannes das Bedauern auszusprechen.

Für Leopolds illegitimen Sohn Luigi wurde auch nach dem frühen Tod des Kaisers gesorgt.
Leopolds Sohn, Franz II. nahm sich seines Halbbruders Luigi - der sich nun Ludwig von Grünn nannte - an, und ermöglichte ihm eine mittlere Beamtenkarriere.
Der Sohn des Kaisers brachte es bis zum Titular-Hofkonzipisten.

Zweimal wurde Wien von Napoleon besetzt, das erste Mal im Jahre 1805, vier Jahre später noch einmal.
Die Monate, in denen die französischen Truppen in der Stadt stationiert waren, wurden zur Blütezeit des erotischen Treibens und der Prostitution.
Zentrum des Gunstgewerbes waren die Bastei, an denen die leichten Mädchen ungeniert um ihre Freier warben.

Toll trieben es die alten Wiener

Affären und Liebschaften


Dass es die alten Römer toll trieben, ist hinlänglich bekannt.
Dass ihnen die alten Wiener in nichts nach standen, weiß man wieder weniger.
Wer da meint, unsere Zeiten seien zügelloser als es die früheren gewesen sind, der irrt gewaltig.
Ganz im Gegenteil, gerade als Ehebruch, liebe ohne Trauschein und Prostitution bei Strafe untersagt waren, war die Begierde mindestens so groß wie heute.

Denn das Verbotene erhöhte die Spannung, um zur Sache zu kommen.
War man nach außen hin lammfromm und keusch, so vergnügte man sich hinter verschlossenen Türen mit Wein, Weib und Gesang.
Während Monarchen und Aristokraten ihre Mätressen und Kurtisanen hatten, musste sich der "kleine Mann" oft mit billigen Dirnen zufrieden geben.

Die traf man in einer der 29 Badstuben, die es im Spätmittelalter in Wien gab.
Männer gingen zweimal die Woche ins Schwitzbad, um dann von einer spärlich bekleideten Bademagd abgerieben, gewaschen und auch sonst "gut bedien…

Für andere.....

Für andere da zu sein,das Gefühl haben gebraucht zu werden kann sehr schön sein. Wichtig ist jedoch auch,Zeit für sich zu haben, für sich ganz und gar,da zu sein,auf die innere Stimme zu hören, damit der STERN in einem selbst leuchten kann.


Liebe Grüße und eine schöne kurze Woche wünscht euch susibella.

Liebe Familie....

Es gibt.......

Die Zeit
Es gibt eine Zeit zu wachsen, und es gibt eine Zeit zu gestalten. Es gibt eine Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen, und es gibt eine Zeit, neue Ufer zu befestigen. Es gibt eine Zeit, sich zu ergeben, und es gibt eine Zeit zu kämpfen. Es gibt eine Zeit, in vollen Zügen zu genießen, und es gibt eine Zeit zu fasten. Es gibt eine Zeit. Es gibt immer nur eine Zeit. Sag’ nie: Ich hab keine Zeit. Du hast eine. Aber nur die eine. JETZT

Frische Radieschen....

Frische Radieschen sind derzeit überall erhältlich.
Prof. Hademar Bankhofer meint, man sollte sie öfter essen, er empfiehlt sie als Naturarznei mit mehrfacher Wirkung.

Für Nerven, Muskeln, Herz und Kreislauf

Radieschen liefern die Spurenelemente Selen für die Immunkraft und Eisen gegen die Frühjahrsmüdigkeit. Sie enthalten Magnesium für das Herz, Kalium für Nerven und Muskeln, Folsäure für Herz und Kreislauf, Vitamin C gegen den letzten Schnupfen der Saison und gegen Stress.

Das Wichigste aber sind die schwefelhaltigen Senföle in den Radieschen: Allyl, Raphanol, Glukaraphain und Senföl-Glykosid. Diese Wirkstoffe machen laut Bankhofer auch den Geruch und den scharfen Geschmack der Radieschen aus. Die Senföle wirken antibakteriell, bekämpfen Bakterien und töten Pilze ab.



Radieschen transportieren Fette ab

Wer jeden Tag sechs Radieschen verzehrt, der stärkt die Darmflora und säubert sie von Krankheitserregern. Man nennt daher Radieschen auch die Bakterienpolizei. Sie …

Es gibt....

Es gibt Menschen die sind groß weil ihr Herz nah an ihrer Seele wohnt und ihre Antworten auf deine Fragen in ihren Augen stehen und keiner Worte bedürfen.
Hermann Josef Schmitz
Wünsche euch ein gemütliches Wochenende. Susibella.

Kinderlachen....

"Kinderlachen erwärmt versteinerte Herzen."
(Thomas Holtbernd)

Es blüht rundum

Heute morgen, Blick aus dem Fenster, den ich euch gerne zeigen würde.

Große Kriminalfälle Teil 3

Ein Mann meldete sich bei bei den ungarischen Staatsbahnen und gab an, als Passagier in einem der Waggons gesessen und durch das Unglück verletzt worden zu sein, wofür er nun Schmerzensgeld verlangte.
Der Mann hieß Sylvester Matuschka und lebte als Wein - und Realitätenhändler in Wien.
Da seine Schadensmeldung unglaubwürdig erschien, wurde er in das Wiener Sicherheitsbüro geladen, wo sich in wochenlangen Verhören herausstellte, dass er nicht in der Eisenbahngarnitur gesessen war, sondern nahe der Brücke, auf das Kommen des D-Zuges gewartet hatte.
Bald konnten die Kriminalbeamten den Nachweis erbringen, dass Matuschka in Wien zehn Kilogramm Sprengstoff gekauft hatte - mit der Begründung, Reparaturarbeiten an seinem Haus durchführen zu müssen.
Matuschka wurde für seine in Österreich begangenen Verbrechen zu sechs Jahren schweren Kerker verurteilt, und nach Verbüßung der Strafe an Ungarn ausgeliefert, wo ihn für das Attentat bei Biatorbagy die Tod…

Große Kriminalfälle Teil 2

Therese Krones war die beliebteste Schauspielerin Wiens.
Doch just als sie in der Rolle der Jugend in Ferdinand Raimunds "Der Bauer als Millionär" ihren größten Erfolg feierte, geriet sie in das Umfeld eines Kriminalfalls, der ihr Leben zerstörte.

Die Tragödie der 25-jährigen Volksschauspielerin begann im Herbst 1826, als sie am Graben von einem elegant gekleideten Herrn angesprochen wurde.
Der Fremde gab sich als Verehrer ihrer Schauspielkunst aus und bat, sie besuchen zu dürfen.

Zwei Tage später klopfte der Mann an ihre Wohnungstür und überreichte dem Dienstmädchen seine Visitenkarte, auf der in gestochenen Lettern "Le Comte Severin Jaroszynski" steht.
Therese Krones lässt bitten, der Graf tritt ein, und beginnt mit polnischem Akzent seine Lebensgeschichte zu erzählen.
Aus altem Adel stammend, sei er in Galizien durch Erbschaft in den Besitz riesiger Ländereien gelangt, die große Einkünfte abwarfen und ihm ein sorgenfreies Leben erlaubten.
Des …

Große Kriminalfälle

Dass unsere Straßen beleuchtet sind, verdanken wir ursprünglich Raubmördern, Dieben und anderen lichtscheuen Elementen, die nachts durch Wien zogen und arglose Passanten überfielen.
Als die Behörden erkannten, dass beleuchtete Gehwege die Kriminalität vermindern, stellte man in der Dortheergasse probeweise 17 ölbetriebene Kandelaber auf.
Da die Überfälle zurück gingen, wurden ab 1688 innerhalb der Stadtmauern rund zweitausend solcher Leuchten platziert.
Keiner hätte es gewagt, eine davon zu stehlen oder zu beschädigen, war doch mittels kaiserlichem Erlass die Drohung ergangen:
"Wer die auf vielen Orten aufgerichteten Laternen in boshafter Weise destruierte, sei er auch wer er wolle, dem werde die rechte Hand abgehackt."
Ab 1841 wurden die Innere Stadt und die Hauptsraßen der Vorstädte mit Gasbeleuchtung versorgt.

Während in der Antike durch das Römische Recht eine relativ fortschrittliche Gerichtsbarkeit gewährleistet war, ließen die Babenberger oft durch …

Mozarts Söhne

Wie musikalisch waren Mozarts Söhne?

Beim Tod des Vaters (1791) ist CARL THOMAS (1784-1858) sieben Jahre alt,
sein jüngerer Bruder FRANZ XAVER (1791-1844) noch ein Baby.
Beide Jungen haben so viel Talent,dass-eigentlich-eine glänzende Laufbahn als Musiker in Aussicht steht.
Mit einer persönlichen Empfehlung des berühmten Komponisten JOSEPH HAYDN wird CARL THOMAS MOZART zum Musikstudium
am Mailänder Konservatorium aufgenommen.
Und FRANZ XAVER studiert bei so renommierten Musikern und Komponisten wie JOHANN NEPOMUK HUMMEL und ANTONIO SALIERI.
Letzterer (angeblich zu Lebzeiten Mozarts dessen finsterer Neider und Widersacher) bescheinigt dem Schüler sogar "un talento raro"
(eine außergewöhnliche Begabung).
Doch der Schatten des von beiden Jungen bewunderten und heiß geliebten Vaters ist einfach zu groß!
Nach drei Jahren schmeißt CARL THOMAS sein Musikstudium und tritt in den Staatsdienst im damals noch zu Österreich gehörenden Mailand ein.
FRANZ XAVER arbeitet zwar als Musikpä…

Wünsche....

Wünsche euch allen einen guten Start in die neue Woche.Möge sie euch viel positives bringen Dies wünscht euch herzlichst. Susibella.

        Bild: Meta

Man sieht....

Man sieht etwas hundertmal,
tausendmal, ehe man es zum
allererstenmal wirklich sieht.
(Christian Morgenstern)


Habsburger Teil 5

Die Montag- und Donnerstagvormittage des Kaisers waren für Audienzen reserviert.
Im Prinzip hatte jeder Staatsbürger mit gutem Leumund die Möglichkeit, seinen Kaiser persönlich zu sprechen.
Entsprechend dicht war das Programm an den Besuchstagen:
"Gestern hatte ich 127, heute werde ich 108 Audienzen geben", schrieb Franz Joseph in einem Brief an Katharina Schratt.
Insgesamt empfing er in den fast sieben Jahrzehnten seiner Regentschaft mindesten 200.000 Personen in Audienz.
Während der bis zu zehn Minuten dauernden Begegnung blieben sowohl der Kaiser als auch seine Besucher stehen.
Seine Hand reichte Franz Joseph nur Ministern, geheimen Räten und Aristokraten - Bürgerlichen nie.
Dennoch bestand Handschuhpflicht für alle, die sich ihm nähern durften.
Herren erschienen im Frack, Militärs in Uniform, Damen im hochgeschlossenen Kleid mit Hut.
Für Arme und Mittellose gab es keine Toillettvorschriften.

Beim Betreten des Raumes mussten die Damen in den großen Hofknicks versinken, di…