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Gute Wünsche



Ich wünsche Dir, dass Dich das Licht
eines neuen Morgens hell umfängt, und dass die ersten Sonnenstrahlen Deine Müdigkeit berühren und Deine Traurigkeiten erwärmen.
Ich wünsche Dir, dass die weißen Wolken am Himmel Deine versunkenen Träume wieder neu aufsteigen lassen in Dir und Deine wiedererweckten Sehnsüchte Dich in den Tag hinein bewegen.
Ich wünsche Dir, dass der Wind
Deinen Atem belebt und Dich erfrischt zu neuen Schritten, durch die Veränderung geschieht.
Ich wünsche Dir, dass Dich die Dunkelheit der Nacht nicht ängstigt und bedroht, sondern dass Dir ein Stern aufleuchtet,
der Dir Hoffnung verheißt für den beginnenden Tag.

Ich wünsche Dir, dass Du erfahren mögest, dass alles, woran Du gelitten hast,
nicht vergeblich gewesen ist, und dass Dir Kräfte zuwachsen,
Deine Begabungen zu entfalten. Und die Beziehungen zu Menschen, die Deinem Herzen nahe stehen. heilvoll und fruchtbar zu gestalten. Ich wünsche Dir,
dass der kommende Tag ein gesegneter für Dich sein wird.


Gebet irischer Mönche


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Das kleine Teelicht

Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der Angst hatte, dass er nicht gut genug war, wie er war. „Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach“, sagte er sich, „und für einen Pullover viel zu kurz. Um an andere anzuknüpfen, habe ich zu viele Hemmungen. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich zu farblos. Ja, wenn ich aus goldglänzendem Lurex wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid, aber so?! Es reicht zu nichts. Was kann ich schon? Niemand mag mich, und ich mich selbst am allerwenigsten.“ So sprach der kleine Baumwollfaden, legte traurige Musik auf und fühlte sich ganz niedergeschlagen in seinem Selbstmitleid.

Da klopfte ein Klümpchen Wachs an seine Tür und sagte.“Lass Dich doch nicht so hängen, Du Baumwollfaden. Ich habe da so eine Idee: Wir beide tun uns zusammen. Ich bin Wachs und Du ein Docht. Für eine große Kerze bist Du zwar zu kurz, und ich bin zu wenig Wachs, aber für ein Teelicht reicht es sicher. Es ist doch viel besser, ein …

Guten Morgen...

Lieb grüßt susibella.

Der Neujahrszug.........

Der Neujahrszug


Das alte Jahr rast wie ein Zug,
in einen Tunnel ohne Licht,
der letzte Ruf: „Ich hab genug“,
verhallt wie sein: „Vergiss mein nicht !“

Kaum ist das letzte Abteil fort,
kommt mit krachendem Getöse,
auf Gleis Zwei am gleichen Ort,
ein neuer Zug - als Ablöse.

Vorne steht der Name - Neujahr,
mit Glückssymbolen stark verziert,
gleich so, wie bei seinem Vorfahr,
dahinter zwölf Waggons platziert.

Die Ausstattung besteht noch nicht,
der Fahrgast muss sie selbst gestalten,
jedem wird es auch ermöglicht,
sich beim Ausbau zu entfalten.

Ist die Arbeit dann gelungen,
zwölf Waggons geschafft für wahr,
es blühen neue Hoffnungen, -
der nächste Zug ist schon sehr nah.

(Horst Rehmann)

Einen guten Rutsch euch allen eure Susibella.