Direkt zum Hauptbereich

Ganz still.....



Ganz still zuweilen wie ein Traum
klingt in dir auf ein fernes Lied...
du weißt nicht wie es plötzlich kam,
du weißt nicht, was es von dir will...
und wie im Traum ganz leis und still
verklingt es wieder, wie es kam....

wie plötzlich mitten im Gewühl
der Straße, mitten oft im Winter
ein Hauch von Rosen dich umweht,
wie oder dann und wann ein Bild
aus längstvergessenen Kindertagen
mit fragenden Augen vor dir steht...

ganz still und leise wie ein Traum...
du weißt nicht, wie es plötzlich kam,
du weißt nicht, was es von dir will,
und wie ein Traum ganz leis und still
verblaßt es wieder, wie es kam.

(Cäsar Flaischlein)


Herzlichst: eure susibella.

Kommentare

  1. Wunderschön.
    So geht es mir auch oft.
    Lieben Gruß
    Poldi

    AntwortenLöschen
  2. So schön ... das Gedicht.
    Und? Hast Du gut geschlafen? Ich bin seid vier Uhr wach...und weiss nicht warum. Und langssam werde ich wieder müde
    Viele Grüsse
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
  3. Anonym17.11.11

    Liebe Ilse,
    danke für Deine lieben Kommentare. Ich freue mich sehr, dass es Dir auf meinem Blog gefällt. Habe es noch nicht geschafft, bei dir mal bissel zu stöbern, ich hoffe, ich komme bald mal dazu.
    Ein wunderschönes Gedicht, es berührt mich sehr. Denn wie oft im Leben ist es wirklich so, gerade Melodien sind es, die sich bei mir einfinden. Wunderschöne Melodien, die ich manchmal notieren möchte, aber bis dahin wieder vergessen habe. Es sind Geschenke vom Himmel. :-)
    Ich sende Dir ganz liebe Grüße. ♥
    Ulrike

    AntwortenLöschen
  4. So ging es mir vor einer Stunde, als ich auf der belebten Mariahilferstrasse unterwegs war und meine Umgebung vergass!
    LG

    AntwortenLöschen
  5. wunderschön die Worte die Bedeutung!

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Lieben Gruss Elke

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Das kleine Teelicht

Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der Angst hatte, dass er nicht gut genug war, wie er war. „Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach“, sagte er sich, „und für einen Pullover viel zu kurz. Um an andere anzuknüpfen, habe ich zu viele Hemmungen. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich zu farblos. Ja, wenn ich aus goldglänzendem Lurex wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid, aber so?! Es reicht zu nichts. Was kann ich schon? Niemand mag mich, und ich mich selbst am allerwenigsten.“ So sprach der kleine Baumwollfaden, legte traurige Musik auf und fühlte sich ganz niedergeschlagen in seinem Selbstmitleid.

Da klopfte ein Klümpchen Wachs an seine Tür und sagte.“Lass Dich doch nicht so hängen, Du Baumwollfaden. Ich habe da so eine Idee: Wir beide tun uns zusammen. Ich bin Wachs und Du ein Docht. Für eine große Kerze bist Du zwar zu kurz, und ich bin zu wenig Wachs, aber für ein Teelicht reicht es sicher. Es ist doch viel besser, ein …

Guten Morgen...

Lieb grüßt susibella.

Der Neujahrszug.........

Der Neujahrszug


Das alte Jahr rast wie ein Zug,
in einen Tunnel ohne Licht,
der letzte Ruf: „Ich hab genug“,
verhallt wie sein: „Vergiss mein nicht !“

Kaum ist das letzte Abteil fort,
kommt mit krachendem Getöse,
auf Gleis Zwei am gleichen Ort,
ein neuer Zug - als Ablöse.

Vorne steht der Name - Neujahr,
mit Glückssymbolen stark verziert,
gleich so, wie bei seinem Vorfahr,
dahinter zwölf Waggons platziert.

Die Ausstattung besteht noch nicht,
der Fahrgast muss sie selbst gestalten,
jedem wird es auch ermöglicht,
sich beim Ausbau zu entfalten.

Ist die Arbeit dann gelungen,
zwölf Waggons geschafft für wahr,
es blühen neue Hoffnungen, -
der nächste Zug ist schon sehr nah.

(Horst Rehmann)

Einen guten Rutsch euch allen eure Susibella.