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Was sorgst du dich um morgen,


Was sorgst du dich um morgen,
es nimmt dir deine Kraft,
lass doch die dummen Sorgen,
tu, was dir Freude schafft.

Komm mit, ich will dir zeigen,
ein Wunder, stark und schön,
ein Baum mit seinen Zweigen,
bald wirst du mich verstehn.

Mit seinen tiefen Wurzeln
Steht er doch fest und still
und nimmt sein buntes Leben
grad wie es kommen will.

Und zaust der Sturm die Blätter
und rüttelt an den Zweigen,
er steht bei jedem Wetter,
nur muss er tief sich beugen.

Und kommen laue Lüfte,
trägt er ein luftig Kleid,
dann strömen seine Düfte,
da wird der Himmel weit.

Er strotzt voll Kraft und Krone,
doch ändert’s sich im Jahr,
ruht er sich aus vom Lohne,
ist er trotz allem da.

So wie der Baum verwurzelt
an seinem festen Ort,
so leb dein buntes Leben,
nimm Gott als sicheren Hort.

Tanze nur deinen Reigen
und sei veränderlich,
musst manchmal Dich auch neigen.
Gott liebt dich ewiglich.

(Annedore Großkinsky)




    Herzliche Grüsse
Susibella.

Kommentare

  1. hallo ,
    ein schönes Gedicht hast du herraus gesucht & eine Frühjahrsblüher im Garten sehen schon richtig toll aus .
    Liebe Grüße ,
    Christine

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  2. Herrliche Blumenbilder und ein schönes Gedicht dazu,

    liebe Grüße zu dir
    Regina

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  3. Susibella, das Gedicht gefällt mir und ich habe es für meine Sammlung abgekupfert. auch die Frühblüher sind wunderschön.
    Einen lieben Abendgruß schickt
    Irmi

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  4. Ein schönes Gedicht, liebe Ilse.
    Die Frühlingsblumen kommen schon zaghaft hervor.
    Lieben Gruß
    Poldi

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