Direkt zum Hauptbereich

Wir waren im Hamam



Türkisches Hamam bringt Baden zum Schwitzen



Wohlige Düfte wie in 1001 Nacht, orientalische Klänge und dampfende Marmorräume entführen im original türkischen Hamam in Baden bei Wien seit sieben Jahren jedes Jahr 3.500 Besucher in eine Morgenland-Oase. Mit dem Hamam habe ich mir einen Jugendtraum erfüllt und zugleich eine Marktlücke geschlossen. In Zusammenarbeit mit der Badener Stadtverwaltung ist es mir gelungen, türkische Tradition nach Österreich zu bringen, erklärt Hamam-Betreiber Seyfi Öztürk dem NÖ Wirtschaftspressedienst.
Mit zehn Jahren ist der gebürtige Türke nach Österreich gekommen, seit 31 Jahren lebt er im Bezirk Baden. Der 41-jährige Familienvater von vier Kindern unterstreicht, dass es wichtig sei, Mut zum Risiko zu haben, wenn man eine Unternehmensidee in die Tat umsetzen wolle. Das denkmalgeschützte ehemalige Franzensbad in Baden sei ihm zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort angeboten worden. Baden ist eine Kulturstadt und eine Kurstadt, betont der Unternehmer. “In mein Hamam kommen Menschen aus ganz Österreich angereist. Die Stadt profitiert von meinen Gästen.
60 Tonnen Marmor hat Öztürk aus der Türkei nach Niederösterreich bringen lassen. Die aufwendige Sanierung des Gebäudes habe ihn und die Gemeinde “sehr viel Geld gekostet. Über zwei Jahre sei er immer wieder in der Türkei gewesen und habe traditionelle Wasserschale Hamams besucht, “um das beste Konzept nach Österreich zu bringen. 3.000 Meter Fußboden- und Wandheizung mussten verlegt werden, um den feinen Marmor mit jener Wärme zu versorgen, die die erholungsbedürftigen Hamam-Gäste suchen.
“Damit Wasser reinigt, muss es fließen”, besagt eine türkische Tradition. Deshalb wird es immer wieder mit einer Wasserschale (Tas) über den Körper gegossen. Die Wärme wird über den beheizten Marmorboden, die Steinwände, den Wasserdampf und den zentralen Bauchstein (Göbektasi) aufgenommen, der das Herz des orientalischen Ortes bildet. “Mein Hamam ist stark mit Emotionen verbunden, hier steht der Mensch im Mittelpunkt, berichtet Öztürk, der vier Mitarbeiter beschäftigt. Die Behandlungen, die hier angeboten werden, seien einzigartig.
Die Jahrhunderte alte Hamam-Kultur entstand zur Zeit des Osmanischen Reichs und hat ihren Ursprung in Mittelanatolien und Istanbul. Das arabische Wort Hamam bedeutet wärmen, baden. In der Türkei nutzen Männer und Frauen die Baderäumlichkeiten getrennt. In Baden sind die Montage und Dienstage den Damen vorbehalten und die Donnerstage den Männern. Von Freitag bis Sonntag erwartet das wohlige Dampfvergnügen ein gemischtes Publikum, das die Intimzonen mit Tüchern zu bedecken hat. (lies)
http://www.hamam-baden.at



Es war ein besonderes Erlebnis dieses Geniessen im Hamam in Baden.Liebevoll wurden wir umsorgt wohlige Wärme und Wassergüsse taten das ihre um uns zu erfreuen.Peeling und Schaummassage waren hervorragend,anschliessend ruhen und wunderbaren Apfeltee zu geniessen.Anschliessend noch zum Frisör der sich auch im Hamam befindet, also Wellness pur.Kann euch nur den guten Tip geben es auch

einmal zu versuchen ihr werdet begeistert sein.
 
Liebe Grüße eure susibella.

Kommentare

  1. Liebe Ilse!
    Der Neid kommt hoch ... ;)
    Ich möchte mich auch einmal so verwöhnen lassen.
    Lieben Gruß
    Poldi

    AntwortenLöschen
  2. Liebe susibella,
    es ist eine Wohltat - so ein hamam-Besuch.
    Auf meinen Türkeireisen habe ich nie einen
    Besuch versäumt.
    Einen schönen Abend wünscht
    Irmi

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Guten Morgen...

Lieb grüßt susibella.

Das kleine Teelicht

Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der Angst hatte, dass er nicht gut genug war, wie er war. „Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach“, sagte er sich, „und für einen Pullover viel zu kurz. Um an andere anzuknüpfen, habe ich zu viele Hemmungen. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich zu farblos. Ja, wenn ich aus goldglänzendem Lurex wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid, aber so?! Es reicht zu nichts. Was kann ich schon? Niemand mag mich, und ich mich selbst am allerwenigsten.“ So sprach der kleine Baumwollfaden, legte traurige Musik auf und fühlte sich ganz niedergeschlagen in seinem Selbstmitleid.

Da klopfte ein Klümpchen Wachs an seine Tür und sagte.“Lass Dich doch nicht so hängen, Du Baumwollfaden. Ich habe da so eine Idee: Wir beide tun uns zusammen. Ich bin Wachs und Du ein Docht. Für eine große Kerze bist Du zwar zu kurz, und ich bin zu wenig Wachs, aber für ein Teelicht reicht es sicher. Es ist doch viel besser, ein …

Abenteuer Advent

Eigentlich kennen wir das aus alten Märchen – und die erzählen in ihrer Sprache und ihren Bildern viel vom Leben: Wer einem „Geheimnis“ begegnet – und diesem Geheimnis offen gegenübertritt, sei es die verwunschene Prinzessin, der böse Drache, das Einhorn –, der kann sich auf Abenteuer gefasst machen. Wer Geheimnisse im Leben zulässt, der kann und wird was erleben. Und so kommt es wohl auch nicht von ungefähr, dass das ursprünglich lateinische Wort „Advent“ und das englische Wort „adventure“, auf Deutsch „Abenteuer“, auf die gleiche Sprachwurzel zurückgehen. Wer sich auf das Geheimnis der Menschwerdung Gottes einlässt, wer dem Geheimnis der Weihnacht offen gegenübersteht – der kann und wird was erleben: Abenteuer Advent.

Andererseits: Wer das Geheimnis von Weihnachten verstehen will, der braucht den Advent – der braucht die Zeit, in der wir eingeladen sind, neu leben zu lernen, uns neu auf das Abenteuer Leben einzulassen. Wer Weihnachten feiern will, der braucht diese Woc…